Wer außerhalb des heimischen Netzes surfen möchte, muss allerdings mit zusätzlichen Gebühren in unterschiedlicher Höhe rechnen. Diese werden dann abgekoppelt vom vereinbarten Tarif zuhause verrechnet. Deshalb sollte man gerade wenn man im Ausland online geht die Kosten fest im Blick haben.
Im europäischen Ausland ist mit einer EU-Verordnung geregelt dass innerhalb der Grenzen Europas keine überzogenen Gebühren mehr verlangt werden können für mobiles Internet im Ausland. Aufgrund dieser Verordnung liegt die monatliche Obergrenze bei den Auslandsgebühren für den Mobilfunk bei 50 € + Mehrwertsteuer. Sobald 80 % dieses Grenzwertes erreicht wurden, wird der Nutzer gewarnt. Wenn das Limit erreicht ist, wird die Verbindung abgetrennt. Sie kann allerdings fortgesetzt werden, wenn der Kunde dies ausdrücklich wünscht.
Wenn man keine Vorsichtsmaßnahmen einleitet, ist man beim mobilen Internet im Ausland auf die Standard-Roaming-Gebühren der Betreiber angewiesen. Auf speziellen Webseiten sollte man sich hierbei über die genauen Details der Tarife informieren, damit böse Überraschungen ausbleiben. Im Netz sind die Staaten und die Kosten der Provider zu finden. Alle Länder der Erde sind bestimmten Tarifzonen zugeordnet.
Die Kostenkontrolle für das mobile Internet im Ausland gelingt auch mit dem Abschluss von speziellen Auslandstarifen wobei man die Tarifdetails vergleichen sollte. Normale Inlandstarife sind viel günstiger, der Auslandstarif - mit ca. 15 € am Tag sollte man rechnen - hält diesem Vergleich nicht stand. Doch es hat einen enormen Vorteil: Man kann auf diese Weise die Kosten im Griff behalten. Die Betreiber bieten auch Tages-Flatrates an und man kann so steuern, an welchen Tagen man sich im Internet aufhalten möchte. Bei Reisen außerhalb der EU existiert kein Kostendeckel, weshalb es sich auf jeden Fall lohnen kann einen solchen Auslandstarif zu buchen.






