Ein Nickel-Cadmium-Akku (NiCd) ist hoch belastbar und kann schnell wieder aufgeladen werden. Zudem ist er kältefest und kann bei bis zu -15 °C noch betrieben werden. Ein solcher Akku hat einen geringen Energieinhalt im Verhältnis zu anderen Akkus. Auch kommt es bei NiCd-Akkus zum so bezeichneten "Memoryeffekt". Hierdurch können Akkus dieser Art sogar unbrauchbar gemacht werden. Wenn es bei diesem Akku zu einer andauernden Ladung (mit niedrigen Strömen) kommt oder wenn dieser vor einer völligen Entladung wieder aufgeladen wird, sammeln sich an der negativen Elektrode Kristalle aus Metall. Deshalb wird die Kapazität hier gesenkt – nur noch wenige Minuten kann ein solcher Akku mit der notwendigen Spannung betrieben zu werden. Für eine Entladung empfiehlt sich hier stets ein Entladegerät für eine kontrollierte Entleerung.
Auch Nickel-Metallhydrid-Batterien (NiMH) sind in einem Online Akkushop erhältlich. Ein wichtiger Unterschied zu NiCd-Batterien ist es, dass hier das Kadmium ersetzt wurde durch eine Legierung, die Wasser speichert. NiMH-Akkus haben eine weitaus höhere Energiedichte als NiCd-Akkus. Grundsätzlich entsprechen sie sich jedoch in ihrem Aufbau. Die kontrollierte Entladung wird auch hier empfohlen – so kann die Leistung des Akkus auf derselben Ebene gehalten werden. NiMH-Akkus dürfen nicht überhitzt, überladen, nicht völlig entladen und nicht falsch gepolt werden. NiMH-Akkus sollte man generell mit einem "intelligenten Ladegerät" bearbeiten. Denn nur dann erreicht man eine Soll-Lebensdauer, die bis zu 500 Ladezyklen erreichen kann. Diese Akkus sind nicht für einen Betrieb unter 0 °C geeignet (bereits beim Gefrierpunkt sind sie leistungsschwach) und bei -20 °C sind die dysfunktional.
Handy Akkus mit hoher Qualität jedoch sind Lithium-Ionen-Akkus. Diese Batterien haben die höchste Energiedichte und werden deshalb bei Laptops und bei Handys eingesetzt. Ebenfalls bei Fahrzeugen (mit Hybridantrieb oder neuen Bordsystemen) sind Lithium-Ionen-Akkus sinnvoll. Akkus in modernen Smartphones, Handys, Notebooks oder Digitalkameras altern umso schneller, je mehr sie falsch gelagert und geladen werden. Wer etwa die Kapazität immer zwischen 15 und 95 Prozent hält, kann eine Akkulebensdauer erhöhen. Weder eine wirklich völlige Entladung ist zu empfehlen – noch eine stets maximale Aufladung. Grundsätzlich verlieren gut gepflegte Akkus nach 500-maligem Aufladen nicht mehr als 25 Prozent ihrer Kapazität. Auch wenn es Verschleißteile sind – bei Lithium-Ionen-Akkus handelt es sich um Lebensdauerperioden von ein- oder zweitausend Ladezyklen. Man kann – bei Handys und bei Notebooks gleichermaßen – sich durch die Ausführung bestimmter Software anzeigen lassen, wie viel Ladung noch in einem Akku vorhanden ist (oder, wie viele Ladezyklen noch erwartet werden können).






